"GLEIWITZER METAMORPHOSEN"  - GESELLSCHAFT FüR DAS KULTURERBE GLEIWITZ 
 

Johann Wilhelm Ottomar Schulze

30.11.1771 – 19.4.1845

 

 
   www.gliwiczanie.pl

  

   Geboren wurde er in Landsberg an der Warthe als Sohn eines Dorfbaumeisters.

     Am 25. Mai 1787 wurde er in Berlin als Metallurgie-Lehrling angenommen, dort war er auch in der Verwaltung von Bergbau und Hüttenwesen tätig. 1792 kam er nach Malapane, von dort wurde er vom Grafen Reden nach England geschickt. Nach der Rückkehr ernannte man ihn zum Mittelsmann der Gleiwitzer Gießerei (Dezember 1795), dabei war er auch die rechte Hand von John Baildon. Hier beaufsichtigte er die Arbeit der Großöfen.

      Am 14. Dezember 1807 ernannte man ihn zum Hütteninspekteur und am 8. September 1819 zum Oberinspekteur. Am 4. März 1839 wurde er auf Befehl des Obersten Kabinetts zum Oberrat. All seine Bemühungen konzentrierte er auf die Hüttenarbeit. Man beachtete und schätzte ihn sehr sowohl bei Vorgesetzten, als auch bei Beschäftigten, Freunden und Mitarbeitern, die ihm viel Liebe entgegenbrachten. 

   

   Wie es Ludwig Wachler schrieb: „Er – der Oberrat Schulze – war für das Werk der Königlichen Eisengießerei in Gleiwitz die belebende Seele. Er bleibt noch lange in Erinnerung der Nachfolger, denn er verdiente sich die Ehre und Dankbarkeit“.

   Begraben wurde er auf dem Hüttenfriedhof.

 

Quelle:

Studium Historyczno-Konserwatorskie – Gliwice 1991 – Pracownia Dokumentacji Konserwatorskiej przy PUH”ABC”  

dokumenty z Archiwum Pañstwowego w Gliwicach

 

Übersetzung: Sebush

Gliwice 2005

FORUM